Laparoskopische Gewebe-Autofluoreszenzdetektion bei Patientinnen mit Endometriose

In: Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2005 · vol. 66(S 1) · doi:10.1055/s-2005-920813 · W2703997101
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This study investigates laparoscopic tissue autofluorescence detection to improve the diagnosis of active endometriosis lesions, which are difficult to identify using conventional white light laparoscopy.

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This study evaluated the utility of tissue autofluorescence detection during laparoscopy to improve the diagnosis of endometriosis in 35 women with suspected disease. By utilizing blue-violet light excitation, researchers found that active endometriotic lesions exhibited distinct red fluorescence, revealing a larger lesion extent than visible under conventional white light. The authors noted that while non-active pigmented lesions did not show autofluorescence, patients with adenomyosis uteri also displayed significant red fluorescence in the uterine area. This paper is centrally about endometriosis — specifically the diagnostic enhancement of active lesions via autofluorescence laparoscopy, while also noting its presence in adenomyosis.

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Abstract

Einleitung: Die Endometriose ist eine Erkrankung, die typischerweise mit chronischen Unterbauchschmerzen und Dysmenorrhoe assoziiert ist. Insbesondere Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch sind häufig von einer Endometriose betroffen. Zur diagnostischen Abklärung ist die Laparoskopie Standard. Während nicht aktive, pigmentierte Endometrioseläsionen im konventionellen Weißlicht leicht erkannt werden, ist die Diagnostik von aktiven Endmetrioseläsionen nicht immer einfach.
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Subscribe to RSS DOI: 10.1055/s-2005-920813 Laparoskopische Gewebe-Autofluoreszenzdetektion bei Patientinnen mit Endometriose Einleitung: Die Endometriose ist eine Erkrankung, die typischerweise mit chronischen Unterbauchschmerzen und Dysmenorrhoe assoziiert ist. Insbesondere Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch sind häufig von einer Endometriose betroffen. Zur diagnostischen Abklärung ist die Laparoskopie Standard. Während nicht aktive, pigmentierte Endometrioseläsionen im konventionellen Weißlicht leicht erkannt werden, ist die Diagnostik von aktiven Endmetrioseläsionen nicht immer einfach. Material und Methode: Die Autofluoreszenzendoskopie ist eine moderne nicht-invasive Methode zur Darstellung maligner und prämaligner Gewebeveränderungen, die in der Pulmonologie etabliert ist. Das Prinzip der AF beruht auf der Anregung von charakteristischen Gewebeautofluorophoren durch blau-violettes Licht bei einer Wellenlänge von 375–435 nm. Es kommt zur Rotfluoreszenz. Bei 35 Patientinnen mit Verdacht auf Endometriose wurde die Autofluoreszenzdetektion im Rahmen der Laparoskopie durchgeführt. Als Lichtquelle diente das Wolf Combilight System DAFE 5137 (Fa. R. Wolf GmbH, Knittlingen, Deutschland), mit dem neben der konventionellen Weißlichtlaparoskopie ein Umschalten in den Autofluoreszenzmodus mit Lichtanregung im blau-violetten Bereich suspekte endometrioseverdächtige Areale und nicht pathologisch veränderte Gewebareale intraabdominal detektiert wurden. Die AF-Aufnahmen (rot) wurden dem konventionellen Weißlichbild gegenübergestellt. Ergebnisse: Mit der Gewebautofluoreszenz lassen sich erstmals aktive Endometrioseherde darstellen (rote Fluoreszenz), so dass nach erstem Eindruck eine deutliche Verbesserung der Diagnostik möglich wird. Es zeigt sich, dass von Seiten der AF die aktiven Endometrioseläsionen deutlich größere Ausdehnung zeigen als im konventionellen Weißlichtmodus sichtbar. Nicht aktive pigmentierte Endometrioseläsionen zeigen keine AF. Patientinnen mit einer Adenomyosis uteri weisen ebenfalls deutliche Rotfluoreszenz im Bereich des Uterus auf. Zusammenfassung: Der Einsatz der AF-Laparoskopie bei Patientinnen mit V. a. Endometriose ist vielversprechend. Erreichbar wird hierdurch eine Steigerung der Sensitivität und Spezifität im Nachweis von aktiver Endometriose. Im Gegensatz zur Fluoreszenzdetektion mit 5-Aminolävulinsäure induziertem Protoporphyrin IX ist keine externe Applikation von Photosensitizern mit ihren phototoxischen Nebenwirkungen notwendig. Ferner ist der Einsatz der AF jederzeit kurzfristig möglich. Diese Arbeit wurde unterstützt durch die interne Forschungsförderung der Universität Lübeck

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